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Blasenfunktionsstörungen durch Traumata

Blasenruptur

Die Blase und die proximale (obere) Harnröhre liegen geschützt im kleinen Becken und sind dadurch vor Verletzungen gut geschützt. Die Entstehung einer Blasenruptur durch stumpfe Gewalteinwirkung ist weitgehend abhängig vom Füllungszustand der Blase. Bei prall gefüllter Blase kommt es zu Längsrissen am Blasenscheitel oder an der Hinterwand mit gleichzeitiger Zerreißung des Peritonealüberzugs (Bauchfell). Man spricht dann von einer intraperitonealen Ruptur. Die Folge sind heftige Unterbauchschmerzen.

Zu sekundären Blasen- oder Harnröhrenverletzungen kann es bei Beckenfrakturen kommen. Ursachen können Verletzungen der Blase durch Knochenstücke sein oder der Abriss der Harnröhre. Hierbei handelt es sich meist um extraperitoneale Rupturen der Vorder- und Seitenwand der Blase. Es kommt zu Blutungen aus der Harnröhre und einem überfallartigen, plötzlich auftretenden, zwingenden Drang, Urin lassen zu müssen.

Achtung: Bei der extraperitonealen Form werden die Symptome häufig durch das Beschwerdebild der Beckenfraktur verschleiert.

Die Therapie richtet sich nach der Größe der Blasenläsion. Bei kleineren Läsionen genügt eine Drainage mittels Blasenkatheter über ein bis zwei Wochen. Größere Läsionen erfordern ein operatives Vorgehen.


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